Volumensentwicklung enttäuscht

Jeder zehnte Verwalter auf Wikifolio

Redaktion -

Zehn Prozent der unabhängigen Vermögensverwalter in Deutschland nutzen Wikifolio. So heißt es in einer Pressemitteilung, die die Social-Trading-Plattform dieser Tage versandt hat. Auf wikifolio.com können Anleger mit wenigen Voraussetzungen Zertifikate auflegen lassen und steuern. Die Zertifikate sind mit einer WKN versehen und voll handelbar. Nach rund dreieinhalb Jahren sind mittlerweile etwa 4.000 Zertifikate investierbar.

Unabhängige Vermögensverwalter präsentieren sich in einem eigenen Segment. „Derzeit bieten 40 Vermögensverwalter 81 wikifolios an“, heißt es in der Mitteilung. Darunter seien „renommierte Häuser wie Albrech & Cie., Bayerische Vermögen, Geneon, Performance IMC und PEH“. Beteiligte  Vermögensverwalter, mit denen der Private Banker über Wikifolio spricht, zeigen sich von der Volumensentwicklung ihrer Zertifikate eher enttäuscht. Zwar hat das  volumenstärkste Wikifolio (von Hinkel VV) 1,3 Mio. Euro Assets under Management, aber damit ist es auch das einzige Zertifikat mit Anlagen im siebenstelligen Bereich. 

Nicht wenige Verwalter sind an großen Volumen gar nicht interessiert. Sie stört die extreme Highwatermark-Regelung von Wikifolio, nach der für alle Kurse, die über dem Jahresanfangskurs (beziehungsweise den danach erreichten Jahreshöchstständen) liegen, Gewinnbeteiligungen fällig werden. Sie nutzen die Plattform eher, um einen Performance-Nachweis unter Real-Bedingungen zu erlangen. 

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