Der Einfluss von Glücks- und Unglückszahlen

Uni Hong Kong: Aberglaube und Rendite

Elmar Peine -

Autoren: Utpal Bhattacharya, Wei-Yu Kuo, Tse-Chun Lin, Jing Zhao

 

Zusammenfassung:

Die vier gegenwärtig an Universitäten in Hong Kong forschenden Wissenschaftler gingen anhand eines in China weitverbreiteten Aberglaubens der Frage nach, wie dieser die Performance beeinflusst. Er besagt, dass „8“ eine Glückszahl sei und „4“ eine Unglückszahl. Die Studie prüft, ob Anleger im Zusammenhang mit einer „8“ mehr Limit-Orders erteilen als mit einer „4“. Das Maß dieser Asymmetrie bezeichnen die Autoren als „Aberglaube-Index“. Das Ergebnis der Studie: Bei Privatanlegern ist der Aberglaube-Index positiv, bei institutionellen Anlegern nicht existent. Je erfahrener Privat-Anleger sind, umso geringer ist jedoch dieser Index-Wert. Der Grund: Je höher der Index-Wert, umso höher die Verluste beim Handel.

 

Link zur Studie: Do Superstitious Traders Lose Money?

 

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