Die Unternehmens-Kolumne

Vorteile in allen Anlageklassen

Gastautor -

Die Auswahl der passenden Finanzprodukte und die richtige Asset Allocation sind sicherlich die Hauptaufgaben in der Portfolioverwaltung. Daneben spielt jedoch auch das effiziente Abwickeln der jeweiligen Transaktionen eine große Rolle. Hier entscheidet das richtige Verhältnis aus günstigen Kosten und reibungslosen Abläufen über den geeignetsten Handelsplatz.

Zentral für hohe Handelsqualität ist Liquidität. An der Börse Stuttgart stehen deshalb in allen Anlageklassen die sogenannten Quality-Liquidity-Provider bereit. Diese Handelsexperten spenden bei Bedarf zusätzliche Liquidität und springen ein, wenn bei einer Order keine entsprechende Gegenpartei vorhanden ist. So wird der Auftrag rasch und zu einem fairen Preis ausgeführt. Dies gilt verlässlich auch in schwierigen Marktsituationen, in denen es besonders auf die Handlungsfähigkeit einer Portfolioverwaltung ankommt.

Im Zusammenspiel mit leistungsfähigen IT-Systemen sorgen die Handelsexperten der Börse Stuttgart für hohe Handelsqualität. Dieses hybride Marktmodell bringt Vorteile in allen Assetklassen. Angefangen bei Aktien: DAX-Titel werden von 9 bis 17:30 Uhr bis zu einem Gegenwert von 20.000 Euro ohne Spread zur Mitte der Handesspanne des Referenzmarktes gehandelt. Aber auch bei illiquideren Nebenwerten und in den Nebenhandelszeiten finden Marktteilnehmer an der Börse Stuttgart hohe Preisqualität vor – die Handelsexperten kümmern sich aktiv darum, die Spreads möglichst eng zu halten. Gerade bei größeren Orders können sich daraus signifikante Vorteile bei den Transaktionskosten ergeben.

Der Faktor Mensch spielt auch im Anleihehandel eine besondere Rolle. Die andauernde Niedrigzinspolitik hat hier gleichsam zum Austrocknen vieler Marktsegmente geführt. Diesem zugespitzten Liquiditätsumfeld begegnet die Börse Stuttgart mit ihrer ausgewiesenen Expertise: Die Handelsexperten können Liquidität nicht nur selbst bereitstellen, sondern auch über ein verlässliches Netzwerk an Market Makern beschaffen. Das Ergebnis sind enge Handelsspannen und hohe Ausführungssicherheit. Anleiheorders über die Börse Stuttgart abzuwickeln bringt deshalb regelmäßig Vorteile bei den Gesamtkosten einer Transaktion und sorgt für einen erheblichen Effizienzgewinn bei der Orderüberwachung. Dass Investoren dies schätzen, zeigt nicht zuletzt die Marktführerschaft der Börse Stuttgart im börslichen Anleihehandel in Deutschland.

Auch bei verbrieften Derivaten ist Stuttgart der führende Börsenplatz: Das Handelssegment Euwax wurde seit seiner Gründung 1999 zum Synonym für den Handel mit Zertifikaten und Hebelprodukten. Für Liquidität sorgt hier die Verpflichtung zu festen Mindestquotierungen, die alle Emittenten zu erfüllen haben. Sie müssen auf Anfrage durch die Handelsexperten verbindliche Preise für ein bestimmtes Ordervolumen stellen. Werden größere Volumina gehandelt, können wiederum die Handelsexperten einspringen. Die Einhaltung der Verpflichtung der Emittenten wird im Gegensatz zum außerbörslichen Handel von der Handelsüberwachungsstelle als unabhängiger Instanz kontrolliert. Die Handelsqualität im Euwax-Segment kommt gerade bei kurzfristigen Transaktionen mit schwankungsintensiven Produkten zum Tragen. Im Vergleich zu OTC-Plattformen ist hier insbesondere die höhere Ausführungswahrscheinlichkeit ein wesentlicher Faktor – ohne Abstriche bei der Handelsgeschwindigkeit.

Rund 400 Exchange Traded Funds werden an der Börse Stuttgart im Segment ETF Bestx gehandelt. Für diese ETFs gelten Maximalspreads und mindestens handelbare Volumina. Neben den Handelsexperten der Börse sind weitere offizielle Market Maker in den Handel eingebunden, die fortlaufend An- und Verkaufspreise stellen. Das sorgt für höchste Ausführungssicherheit. ETFs sind in Stuttgart durchgehend von 8 bis 22 Uhr handelbar. Somit wird jede limitierte Order bis zum Börsenschluss in den USA auf ihre Ausführbarkeit hin überwacht. Die nächtliche Lücke ohne Limitüberwachung beträgt nur noch zehn Stunden.

Insgesamt bietet die Börse Stuttgart beste Handelsbedingungen für ein breites Produktspektrum, das insbesondere im Anleihe-, Derivate- und Fondsbereich systematisch erweitert wird. Das wissen neben Privatanlegern auch Profis im Private Banking zu schätzen.

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