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firstfive

1. Quartal

Redaktion -

Im wöchentlichen Newsletter von firstfive über die Handelsaktivitäten von Vermögensverwaltern heißt es:

Mit der 13ten Berichtswoche vom 25. bis 29. 03. gingen zugleich der Monat März sowie das erste Quartal 2019 zu Ende. Das ist eine gute Gelegenheit, um in unseren Newsletter-Kommentaren auch die Entwicklungen in diesen beiden Zeiträumen zu berücksichtigen.

Dies umso mehr, als in der Berichtswoche kaum Handel getrieben wurde. Beim Anblick der Umsatzdaten der Woche 13 könnte man meinen, die Vermögensverwaltungen seien in einen Handelsstreik getreten, um gegen die zunehmende konjunkturelle Schwäche zu protestieren. Dass sich die Weltkonjunktur von so einer Rebellion stimulieren ließe, ist allerdings ziemlich unwahrscheinlich.

Trotz einer zunehmenden Ausbreitung eher pessimistischer Ausblicke im ersten Trimester des Jahres entwickelten sich wichtige Aktienindizes weltweit in diesem Zeitraum dann doch recht dynamisch. Der Stoxx Europe 600 verbesserte sich im ersten Quartal um 12,74%, der S&P 500 sogar um 14,02%. Der MSCI-World, der die Kursentwicklungen in den entwickelten Volkswirtschaften abbildet, verzeichnete denn auch einen 3-Monats-Anstieg von 12,66%.

Etwas schwächer war die Kursdynamik in Schwellenländern: Der MSCI Emerging Marktes beendete Q1 mit einem Plus von 9,92%. Klar, die Kurse sind im 4ten Quartal 2018 auch kräftig gefallen, so dass Erholungspotential bestand. Selbstverständlich sind aber die Zuwächse angesichts eines um sich greifenden Pessimismus auch wieder nicht. Allerdings ist ein kräftiger Kursanstieg bei Aktien auch kein zwingendes Indiz für eine rosige Konjunktur. Der Leitindex in Italien steigerte sich in Q1 mit 16,16% weit besser als in anderen europäischen Ländern. Die italienische Wirtschaft rutschte aber munter weiter in die Rezession.

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