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Exner-Kolumne

10 Megatrends in einem Fonds

Kolumnist -

Was sind eigentlich Megatrends? Nun, das sind Trends, die besonders tiefgreifend und nachhaltig die gesellschaftlichen und technologischen Veränderungen betreffen. Es handelt sich dabei um langfristige Entwicklungen, die für alle Bereiche der Gesellschaft und der Wirtschaft prägend sind. Und damit auch der Börse, denn es sind ständig wachsende Märkte, die noch über viele Jahre hinweg unser aller Leben beeinflussen und verändern. Für Anleger bedeutet dies: Diese Trends sind innovativ, zukunftsorientiert, bilden einen ständig wachsenden Markt ab – und sind auf Dauer hoch-profitabel.

Das gilt etwa für die Digitalisierung der Wirtschaft und der Gesellschaft, die Bereiche Künstliche Intelligenz, Robotik, Cybersicherheit, Biotechnologie, eine gesunde Ernährung, Gesundheit allgemein, neue Energien, nachhaltiges Wirtschaften, Klimaschutz, Rückbesinnung auf eine natürliche Lebensweise, neue Formen der Mobilität und der Kommunikation, oder die Probleme, die mit der immer älter werden Gesellschaft zu tun haben. Die sind nicht alle, aber wohl die wichtigsten Megatrends, die unser aller Leben nachhaltig beeinflussen werden. Es sind Zukunftsthemen, die wohl generationsübergreifend wirken werden.

All diese Megatrends in einem Fonds abzubilden ist wahrscheinlich nicht möglich. Wenn man aber den Grönemeyer Gesundheitsfonds Nachhaltig (WKN A2PPHK / ISIN DE000A2PPHK4) genauer betrachtet, so bildet er doch immerhin 10 dieser Megatrends in seinem Portfolio ab: dies sind die Bereiche Gesundheit allgemein, Künstliche Intelligenz, Digitalisierung, Robotik, neue Formen der Kommunikation, Biotechnologie, eine gesunde Ernährung, nachhaltiges Wirtschaften, Rückbesinnung auf eine natürliche Lebensweise und die Probleme, die mit der immer älter werden Gesellschaft zu tun haben.

Wie wird das im Portfolio im Einzelnen abgebildet?

Gesundheit: Dass ein Gesundheitsfonds sich um gesundheitliche Belange kümmert, ist selbstverständlich. Seit Jahren, ja seit Jahrzehnten wachsen die Ausgaben im Gesundheitssektor überproportional an. Einige Beispiele: Wie das Statistische Bundesamt zum Weltgesundheitstag am 7. April 2021 mitteilte, stiegen die Gesundheitsausgaben in Deutschland insgesamt um 19,3 Milliarden Euro oder 4,9 % gegenüber 2018. Damit liegen die Ausgaben mittlerweile bei über 400 Milliarden Euro pro Jahr. Mit Gesundheitsausgaben in Höhe von 17,9 Prozent des Bruttoinlandsproduktes sind die USA weltweit Spitzenreiter. Der Durchschnitt einer Gruppe von 11 OECD-Ländern liegt bei 11,5 Prozent. Tendenz weiter steigend.

Biotechnologie: Die Bekämpfung der Coronapandemie hat gezeigt, wie effektiv Biotech-Unternehmen arbeiten und welche Erfolge sie in relativ kurzer Zeit erzielen können. Unser Portfoliounternehmen BioNTech ist hierfür wohl das beste Beispiel.

Digitalisierung: Ohne Digitalisierung geht auch im Gesundheitsbereich wenig und wird mit großem Einsatz vorangetrieben. Unternehmen wie Abbott Laboratories oder Dexcom steigern durch die digitale, kontinuierliche Überwachung und intelligenten Steuerung der Medikation die Lebensqualität von Diabetes-Patienten erheblich.  Oder Biotelemetry, dass die intelligente Überwachung des Herz-Kreislauf-Systems ermöglicht und verbessert und zukünftig in den Philips-Konzern integriert wird.

Robotik: Robotik hat schon seit Jahren Einzug in die Medizin gefunden, die vor allem in der Chirurgie, aber auch in der Versorgung von Patienten an Bedeutung gewinnt. Beispiele aus dem Portfolio sind hier Stryker mit Ihrem Mako-Roboter zur Unterstützung von Hüft- und Knieoperationen oder NuVasive, die mit Ihren Systemen die minimalinvasive Wirbelsäulenchirurgie unterstützen.  

Künstliche Intelligenz: Genau wie die Robotik, bedient sich die Medizin in vielen Bereichen auch den Vorteilen der Künstlichen Intelligenz. Die Systeme unterstützen beispielsweise den Arzt in der Diagnostik, indem Bildgebungsuntersuchungen nicht nur vom Menschen, sondern unterstützend auch vom Computer ausgewertet werden. Philips und Siemens Healthineers setzen klar auf künstliche Intelligenz.  

Neue Formen der Kommunikation: Dies betrifft zum Beispiel den Bereich Telemedizin. Dies ist ein stark wachsender Markt, der die Beziehung von Arzt und Patient dauerhaft verändern wird. Der Marktführer Teledoc aus den USA führt auf beeindruckende Art und Weise vor, welches Potential in diesem Markt steckt. Aber auch kleinere, innovative Unternehmen wie z.B. hims&hers, die erst Anfang 2021 an die Börse gegangen sind, werden in diesem Bereich von sich reden machen.

Gesunde Ernährung: Für Prof. Dr. med. Dietrich Grönemeyer, den Initiator und Namensgeber des Fonds, spiel eine gesunde Ernährung eine zentrale Rolle. Denn neben Bewegung und Sport kommt der Ernährung eine große Bedeutung für ein langes, gesundes Leben zu. So bietet z.B. das schwedische Unternehmen Midsona gesunde und zuckerreduzierte Lebensmittel, der Markt dankt es mit zweistelligem Umsatz- und Ertragswachstum. In den USA macht sich derzeit Sprouts Farmer Markets mit organischen Lebensmitteln einen Namen.

Natürliche Lebensweise und Naturmedizin: Für Prof. Grönemeyer ist Gesundheit nicht nur Pharma, Chirurgie und hausärztliche Betreuung. Er bezieht bewusst auch die Naturheilkunde in seine ganzheitliche Betrachtung der Betreuung von Patienten mit ein. Das Münchener Unternehmen Dermapharm ist z.B. 2018 durch die Akquisition der spanischen Euromed S.A. in das Geschäft mit pflanzlichen Extrakten eingestiegen und baut dieses sukzessive aus.

Alternde Gesellschaft: Der Umgang mit der immer älter werdenden Bevölkerung ist ein zentraler Baustein des Grönemeyer Gesundheitsfonds. Hier geht es vor allem um eine gute Betreuung, als auch um altersgerechtes Wohnen und wertschätzender Umgang mit Menschen jeden Alters. Ventas und Welltower sind z.B. zwei gute aufgestellte, dividendenstarke und als REIT strukturierte US-Unternehmen, über die eine vernünftige Partizipation am Thema alternde Bevölkerung möglich ist. 

Nachhaltigkeit: Last but not least das Thema Nachhaltigkeit. Wie wichtig uns dieser Bereich ist, zeigt sich schon im Namen des Fonds. Dabei orientiert sich der Fonds nicht nur nach wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Interessen, sondern adressiert insbesondere auch Aspekte der Umwelt, der sozialen Verantwortung und einer guten Unternehmensführung. Und nicht zu vergessen die humanitären Faktoren, die zu den Prinzipien des Fondsmanagements gehören. Denn Nachhaltigkeit und Humanität sind zwei Eckpfeiler bei der Zusammenstellung des Fondsportfolios, die weit über die üblichen Nachhaltigkeitskriterien hinausgehen.

Fazit: All diese Bereiche belegen, dass der Grönemeyer Gesundheitsfonds Nachhaltig in vielen Bereichen investiert ist, die man mit Fug und Recht als Zukunfts- und Megatrends bezeichnen kann. 10 Megatrends in einem Portfolio abzubilden – das kann kaum ein anderer Fonds bieten.  

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