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Verbriefungs-Kolumne

3D – mit Esther und Evonic in der Erfolgsspur

Kolumnist -

Stellen Sie sich vor, ein Maschinenbauer fertigt eine seiner Maschinen nicht mehr bei sich in den eigenen Hallen, sondern direkt beim Kunden. Nach dessen Wünschen und angepasst an die Gegebenheiten direkt vor Ort. Geht nicht? Oh doch. Das ist mittlerweile absolut möglich. Die Lösung sind 3D-Drucker, die genau für solche Fertigungen konzipiert sind. Und dieser Markt wächst rasant mit hohen Zuwachsraten.

Wachstumsraten von jährlich bis zu 25 Prozent

Mit 3D-Druckern werden nach einer Studie der Unternehmensberatung Ernst & Young in diesem Jahr bereits rund 11 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet. Um 25 Prozent jährlich dürfte der Markt weiterwachsen und 2023 bereits gut 25 Milliarden Euro groß sein. Und genau auf diesen Markt zielt die Strategie des Essener Evonic-Konzern ab. Ursprünglich als Mischkonzern konzipiert, fokussiert sich der Konzern immer mehr auf die Bereiche Spezialchemie und Hochleistungsmaterialien. Und in der 3D-Druck-Technologie sehen die Essener Wachstumsmöglichkeiten, die ihnen eine führende Stellung auf dem Weltmarkt bringen soll. Mit den Hochleistungs-Materialien von Evonic werden Bauteile aus dem 3D-Drucker robuster. Ob im Flugzeugbau, der Automobilindustrie oder der Medizintechnik. Die Evonic-Materialien sind dafür wie geschaffen.

Castor Technologies eröffnet Evonic neue Geschäftsfelder

Um im 3D-Druckbereich schneller zu wachsen, haben sich die Essener bereits an einem chinesischen Start-Up beteiligt, das Implantate für die Neuro- und Wirbelsäulenchirurgie herstellt. Des Weiteren ist man eine Kooperation mit einem Spin-Off der Technischen Universität Wien eingegangen, das neuartige, lichthärtende Harzsysteme entwickelt. Und jetzt ist man mit dem israelischen Start-Up Castor Technologies den nächsten Schritt gegangen, denn die Software von Castor unterstütz Industrieunternehmen bei der Einführung von 3D-Druckverfahren, und öffnet Evonic damit einen ganz neuen Markt. Denn die Castor-Technologie prüft die Druckbarkeit eines Bauteils und das ideale Druckmaterial. Dabei ermitteln die in Tel Aviv angesiedelten Spezialisten sowohl die Produktionskosten als auch die Vorlaufzeiten. Das hilft Herstellern bei der Entscheidung, ob und wie sie 3D-Druck auf ihre Produktionsprozesse anwenden können. Die Software ist dabei eine Ergänzung zu sogenannten CAD-Lösungen. Anwender können mithilfe ihrer vorhandenen CAD-Datei große Baugruppen oder mehrere Einzelteile gleichzeitig analysieren lassen. So lässt sich ermitteln, ab wann ‚Additive Manufacturing‘ gegenüber traditionellen Herstellungsmethoden wirtschaftlich ist und, ob der 3D-Druck für den jeweiligen Anwender eine geeignete Fertigungsmethode ist.

Beteiligungsmöglichkeiten für deutsche Investoren

Der Einstieg von Evonic bei Castor Technologies ist aber auch für uns als Chartered Group ein großer Erfolg, denn wir sind – wie auch TAU Ventures, der Venture-Arm der Universität Tel Aviv – frühzeitig bei Castor eingestiegen und bieten unseren Investoren über ein HighTech-Bonds von Chartered Opus eine depotfähige Lösung, um sich an dem israelischen Start-Up zu beteiligen. Dies sind Privatplatzierungen, die nur institutionellen Investoren oder Vermögensverwaltern vorbehalten sind. Diese strukturierten Wertpapiere enthalten einen Cash-Account und decken damit automatisch die „Capital Calls“ der Unternehmen ab. Es ist also recht einfach zu investieren. Entscheidend ist, dass man überhaupt Zugang zu diesen Unternehmen erhält.

Basket-Lösung unter Leitung von Start-Up-Ikone Esther Barak-Landes

Doch es gibt noch eine zweite Möglichkeit, um vom Wachstum von Castor Technologies zu profitieren, nämlich über eine Basket-Lösung, das von der renommierten Start-Up-Expertin Esther Barak-Landes gemanagt wird. Barak-Landes ist selbst mehrfache Gründerin und ist eine der führenden Investorinnen in israelische Start-Ups mit mehr als 20 Jahren Erfahrung und einer absoluten Erfolgsbilanz in der Geschäftsabwicklung und Unternehmensführung dieser Jung-Unternehmen. Während ihrer Karriere hat sie Geschäfte in privaten und öffentlichen Unternehmen über viele Milliarden US-Dollar ermöglicht. Als CEO von Nielsen Innovate ist es ihre Vision, ihre langjährige Erfahrung in den Bereichen Unternehmertum, Geschäftsentwicklung, Management, Investitionen und Fundraising zum Nutzen der Portfoliounternehmen zu nutzen. Und davon können auch institutionelle Investoren aus Deutschland profitieren. Wobei es für Castor Technologies eine Auszeichnung ist, überhaupt in Esters Basket mit aufgenommen zu sein. Denn rund um Tel Aviv gibt es mehr als 6.500 Start-Ups. Und Ester pick dabei nur die vielversprechendsten heraus.

Weitere Infos unter: www.chartered-investment.com

 

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