in eigener Sache

Private Banker macht ReStart

Redaktion -

Mit der Winter-Ausgabe 04/2025 endet der bisherige Private Banker. Ab 2026 startet ein neuer Private Banker.

Der erste Private Banker erschien im Mai 2011. Die erste Titelgeschichte hieß: „Wie Vermögende gescannt werden“ und handelte von neuen Studien zu HNWI. Das PDF dieses neuen e-Magazins, das als Haupt-Zielgruppe unabhängige Vermögensverwalter ansprach, hatte einen Umfang von 14 Seiten. Allerdings ließ das Layout auch noch dichtgepackte 5300 Zeichen pro Seite zu, heute sind es maximal aufgelockerte 4000. Das richtige Maß musste die kleine Kerntruppe, die Elmar Peine für den Private Banker informell um sich geschart hatte, erst noch finden. Zum richtigen Maß gehörte zum Beispiel auch, dass der Verfasser dieses Rückblicks mit der Zeit immer häufiger maßlos lange Artikel beisteuerte, ohne dass der Chef murrte; lediglich der Layouter beklagte sich regelmäßig über unmäßige „Bleihaltigkeit“, die dann gerne durch Einsatz von Bildern alter Meister ausgeglichen wurde.

Die Grundform des Private Banker war jedoch schon bald gefunden. Die Kombination von Themen aus der Vermögensverwalterpraxis mit Berichten aus der Welt der Studien und Wissenschaft war redaktionsseitig von Beginn an Programm. Damit reagierte der Private Banker zugleich auf die Vorlieben und Hintergründe der redaktionellen „Kernfamilie“ des Private Banker.

Die Advertorials, die zur Finanzierung wesentlich beitrugen, nannten wir einfach Gastbeiträge, auch um Autorinnen und Autoren zu ermuntern, möglichst nur ihre sachliche Expertise als Mittel der Werbung einzusetzen. Und das taten sie unseres Erachtens auch überwiegend sehr gut. Wir waren oft selber überrascht, welch hohes Niveau viele Advertorials hatten.

Wichtig waren auch die verschiedenen Kolumnisten, die uns eine mehr oder weniger lange Wegstrecke begleiteten. Am längsten und bis heute dabei ist Jürgen App, ohne dessen hervorragend informationshaltigen Kolumnen zu Fragen der Regulierung dem Private Banker eine wesentliche Stütze fehlen würde. An dieser Stelle ganz herzlichen Dank dafür. 

Der harte Kern des Private Banker bestand aus drei Personen: Das war die treibende Kraft und das Zentrum des Projekts Elmar Peine. Mika Schiffer war für das Layout zuständig und ist es noch heute. Schließlich gehörte auch der Verfasser dieser Zeilen dazu, der sich so lange hinter dem Pseudonym Lutz Siebentag versteckte, bis es nicht mehr länger ging, weil er vom einen Tag auf den anderen einspringen musste, nachdem Elmar Peine krankheitsbedingt ausgefallen war. Dieses Trio produzierte den Private Banker von Mai 2011 bis März 2025, als Elmar Peine starb. Der Private Banker wurde in der bisherigen Ausrichtung und Gestaltung bis Ende 2025 mit der verbliebenen 2-Mann-Besatzung fortgeführt. Mit der Winterausgabe 2025 endet der alte Private Banker. Das ist die hoffentlich schlechte Nachricht.  

Aber die hoffentlich gute Nachricht ist, dass es ab 2026 einen neuen Private Banker mit neuer Internetplattform unter der Leitung von Jörg Gaden geben wird. Das Konzept eines viermal pro Jahr erscheinenden eMagazins für Vermögensverwalter soll damit fortgesetzt werden, sicher mit Veränderungen, die auch auf Anforderungen einer sich schnell wandelnden Zeit reagieren. Unverändert wird aber das verbliebene Kern-Team des alten Private Bankers im neuen Projekt für Layout des e-Magazins und redaktionelle Text-Beiträge zuständig sein. Wir würden uns daher sehr freuen, Sie auch im neuen Private Banker begrüßen zu dürfen.

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